Time to say "Goodbye" - und gleichzeitig "Hello again"! =)

Mittwoch, 16.12.2015

Guten Abend – aus Deutschland nach Deutschland! =)

Und somit heute dann auch offiziell – hier der allerletzte Blogeintrag. Wer ansonsten jetzt immer noch das Gefühl haben sollte, was über mein Leben erfahren zu wollen, muss mich ab jetzt entweder wieder ganz „altmodisch“ anrufen, bei facebook oder whatsapp „anchatten“ oder einfach – ganz verrückt – mit mir von Angesicht zu Angesicht reden! :-P Und bevor mir jetzt jemand wieder kommen will mit: „Du bist ja nie da“ – Ich arbeite ja gerade schon daran! ;) Ich sitze just in diesem Moment im ICE von Frankfurt nach München, wo ich voraussichtlich bis Freitag, den 18.12. bleiben werde, um dann von dort aus nach Werdau zu fahren. =) Und dort bleibe ich dann (Stand heute) bis 30.12. – es sollte also doch ausreichend Zeit sein, das eine oder andere alkoholische Kalt- oder Heißgetränk in geselliger Runde zu sich zu nehmen! ;) Ich freu mich auf jeden Fall drauf! =)

Papa und ich sind mittlerweile seit dem 5.12. 18:05Uhr deutscher Zeit wieder in Frankfurt am Main gelandet. Von Nils am Flughafen abgeholt ging es dann direkt nach Hause vor den Fernseher, vor der (wie ja schon vorhergesagte) große Sieg von Borussia Dortmund mit einem schönen, kühlen Bier (auch wie geplant) geschaut! =) – ein gutes Gefühl wieder da zu sein! =) Viel verändert hat sich nicht wirklich hier in Frankfurt – bis darauf, dass hier am Riedberg (wie allerdings zu erwarten war) noch mehr neuer Gebäude aus dem Boden gestampft wurden. =)

Nachdem ich jetzt über eine Woche in Frankfurt langsam aber sicher im (doch vergleichsweise etwas kühleren) Deutschland mit Plätzchenbacken, Weihnachtsmarkt, Bratwurst, Glühwein und morgendlichen Läufen durch deutschen Nadelwald und über Kartoffelfelder bei 0°C wieder eingegliedert wurde, habe ich mittlerweile doch schon so etwas (wenn auch noch nicht komplett) realisiert, was die letzten 7 Monate alles passiert ist. Und vor allem – dass jetzt und hier, ein weiterer, neuer und spannender Abschnitt in naher Zukunft beginnt, dem ich definitiv guten Mutes sehr erwartungsvoll entgegenblicken darf. =)

Doch erstmal zu meinen ersten Eindrücken, die mir aufgefallen sind, seit ich wieder auf deutschem Grunde bin, beziehungsweise die mehr oder weniger nicht zu verleugnen waren und sind.   

Es fällt einem schon extrem stark auf, diese unterschiedliche Mentalität – in Australien wurde mit jeder Kassiererin im Supermarkt kurz ein freundliches „Pläusschen“ gehalten, über was auch immer. Hier wird man währenddessen schon fast komisch angeschaut wird, wenn man „Hallo“ oder „Schönen Tag“ sagt, geschweige denn ein Gespräch beginnt. Leute die an einem Vorbeilaufen, schauen meist nur stur nach unten oder starren völlig perplex durch die Gegend und sind offensichtlich mit sich selbst beschäftigt. Ein einfach „Lächeln“ ist hier mehr als rar – höchstens am Abend an den Glühweinständen nach der einen oder anderen Feuerzangbowle – dann lockern die Deutschen so etwas auf! Schon irgendwie bedenkenswert…aber immerhin auch besser, als gar nicht! ;) Aber ich glaube so ist und war das wohl schon immer – nur fällt es einem offenbar erst so richtig auf, wenn man mal 7 Monate außer Landes war. Ich für mich habe mir persönlich vorgenommen, meine (durch das halbe Jahr noch verstärkte) offene Art weiterhin „stur“ beizubehalten – schließlich sehe ich überhauptkeinen Grund, das zu ändern. =) Mir ist auch aufgefallen, dass manche Leute einfach nur nicht damit rechnen mit Freundlichkeit und Offenheit in direkten Kontakt gebracht zu werden und dann auf einmal total auftauen. Und den verklemmten und bockigen Leute, denen ist nun mal manchmal nicht zu helfen. Andererseits hat jeder mal einen schlechten Tag – also sollte man selbst dort nicht zu voreilig urteilen. Ich glaube (zumindest für mich), dass das die beste Art ist, selbst seine gute Laune nicht zu verlieren! =) Deswegen freue ich mich nicht nur auf die Möglichkeit das nächste halbe Jahr in der Apotheke hoffentlich möglichst vielen Menschen in allen erdenklichen Lagen helfen zu können, sondern vor allem auch den psychologischen Aspekt des „Kundenkontakts“ noch mehr kennen zu lernen und täglich mit verschiedensten Menschen auf einmal zu kommunizieren – ich bin gespannt! ;)

Doch jetzt muss ich doch noch ein paar kurze Worte zu Australien verlieren – einfach ein paar Dinge über meine halbjährige Wahlheimat loswerden, die in den letzten Blogs einfach keinen Platz gefunden hatten! =) Also zuerst einmal ein paar Fakten: Der Australier liebt Alkohol, Sonne und das Meer. Ok, das ist jetzt sicher nicht so abwegig und sicher auch nichts unbedingt Neues – und wenn wir ehrlich sind – wer tut das nicht!? ;) Außerdem liebt er Abkürzungen. Breakfast ist „Breakkie“, Känguru ist ein „Roo“, Football ist „Footie“ und so weiter und sofort. Ich denke, darin spiegelt sich auch schon wieder, dass der Australier an sich nicht unbedingt der Eifrigste, Pünktlichste oder gar der Gestresste ist. ;) (Das soll jetzt übrigens keines Wegs eine Beleidigung, geschweige denn alle über einen Kamm scheren sein – das sagen sie teilweise sogar über sich selbst, bzw. ist das nicht nur mir aufgefallen! ;) ) Und sehr an Amerika erinnernd ist ihr Nationalstolz. Sie wissen schon ganz genau, dass sie auf einem der schönsten Plätze der Erde leben, und sie mit all ihrer Flora und Fauna schon was Besonderes sind. Und sie werden nicht so schnell müde, das zu zeigen! Mittlerweile kann ich auch sagen, dass sie wirklich ein nettes und vor allem ehrliches Volk sind – auch wenn mir das am Anfang nicht so klar war. Man muss sich als „Nicht-Australier“ ihre „ehrliche“ Freundlichkeit erst verdienen. Doch wenn sie merken, dass man Ihre Sprache halbwegs gut beherrscht und man selbst offen, ehrlich und freundlich ist - folgt zumeist immer ein sehr freudiges und lebhaftes kurzes Gespräch bis hin zu einer echten Freundschaft! =) Dass das Land an sich ein einzigartiger und schöner Flecken Erde ist, brauche ich, nach all den Bildern, die euch hier über die letzten Monate geliefert wurden, nicht noch weiter ausführen, schätze ich! =)  Dass ich die Erfahrung, hier 6 Monate zu leben, gegen nichts eintauschen möchte, habe ich auch schon ausführlich klargestellt – und dass ich hier irgendwann (über kurz oder lang) noch mal herkommen möchte, sollte wohl auch nicht so abwegig sein. =)

Was ich allerdings nicht oft genug betonen und erwähnen kann und es deswegen hiermit auch gerne noch mal verdeutlichen möchte, ist wie dankbar ich bin. Nicht jeder kann von sich behaupten, solch eine tolle Familie und Freunde zu haben, die einen in allen Lebenslagen unterstützen und immer an einen Glauben. Ohne diesen Rückhalt wäre ich mit Sicherheit nicht dort, wo ich heute bin. Es ist einfach ein gutes Gefühl, zu wissen, dass es selbst über 15.000 km entfernt Menschen gibt, denen man etwas bedeutet. =) Danke dafür.

Ich hoffe ansonsten, bei euch ist alles klar und ihr seid auch schon so langsam in Weihnachtsstimmung, so wie ich es augenscheinlich bin (Bilder sagen bekanntlich manchmal mehr als Worte)! ;)

Allen, die ich zu Weihachten oder Neujahr nicht sehen werde, wünsche ich jetzt schon mal ein frohes Fest mit ihren Liebsten und einen guten Rutsch ins neue und hoffentlich erfolgreiche Jahr. Lasst es euch gut gehen! =)

Achja, und an alle, die den Blog hier mehr oder weniger regelmäßig verfolgt haben – ich hoffe, ihr hattet die eine oder andere lustige Minute mit meinen geistigen (mehr oder weniger sinnvollen) Ergüssen und Schnappschüssen! =) Aber 2264 Blogbesuche bis zum heutigen Tag suggerieren ja, dass es so schlimm nicht gewesen sein kann! :-P

Mir persönlich war es auch eine echte Genugtun, euch ein wenig an meinen Erfahrungen und Erlebnissen auf der anderen Seite der Welt teilhaben zu lassen. =) Und ich denke, dass es sicherlich auch für mich in ein paar Jahren eine schöne Sache sein wird, auf diesen Blog zurückschauen zu können und ein wenig in Erinnerungen zu schwelgen und an diese unvergessliche Zeit zurückdenken zu können. =)

 

So – und damit, denke ich, belassen wir es jetzt einfach mal an dieser Stelle! =) Irgendwann muss ja auch mal Schluss sein! ;)

Der Blog ist hiermit offiziell geschlossen! =)

 

 

„See ya later guys!“=)

 

Tom

 

Dubai - groß, größer, am größten!

Dienstag, 08.12.2015

Salem Aleikum aus dem Morgenland! =)

Und gleichzeitig unserem nun mehr tatsächlich letzten Stopp, bevor wir am 5. Dezember wieder auf deutschem Grunde landen! =) Mittlerweile freuen wir uns (und vor allem ich) bald wieder in deutschem, altbekanntem Gefilde zu sein - Samstag direkt nach Ankunft bei einem kühlen, deutschen Augustiner-Bier meinen geliebten BVB wieder in voller Dortmund-Montur seelisch und moralisch bei ihrem Sieg zu unterstützen – einfach herrliche Aussichten ! ;)

Doch erst mal gibt es (was irgendwo ja fast schon zu erwarten war) einiges hier aus Dubai, der Stadt der Superlativen, zu berichten. Man weiß gar nicht so recht, wo man anfangen soll…einfach eine komplett andere Welt, die mit nichts europäischem, amerikanischen aber auch australischem zu vergleichen ist. Die Menschen und ihr Verhalten sind meines Erachtens einfach schwer bis kaum für einen Außenstehenden nachvollziehbar, gerade wenn man eben ein halbes Jahr in Australien, voller Sonne, Strand und Lebensfreude und Unbeschwertheit, gelebt hat. Ich glaube, ich habe hier in Dubai die gesamten beiden Tage nicht ein einziges Lächeln gesehen – so traurig es auch klingt. Der Mann läuft in kompletter Montur (weißes Gewand) stets telefonierend über seine iPhone-Kopfhörer durch die Mall, während seine Frau(en) komplett schwarz vermummt mit 3 Metern Abstand das Kind im Kinderwagen hinterher schiebt – aber Hauptsache die Gucci-Handtasche hängt am Arm. Das soll jetzt keineswegs rassistisch klingen, aber für mich persönlich ist das eben der relativ offensichtliche erste Eindruck. Einem selbst gegenüber wird immer versucht eine Art „Respekt“ gegenüber zu zeigen, was keineswegs mit „ehrlicher Freundlichkeit“ zu vergleichen ist und man hat immer das Gefühl, dass sie tief im Inneren in Wirklichkeit keines von beiden für dich übrig haben. Hier wurde mir also relativ schnell klar, dass die 2 Tage Aufenthalt hier keineswegs ausreichen würden, um die Kultur und die Menschen auch nur ansatzweise zu verstehen.

Doch nun zu den positiven Dingen - denn die waren dann doch im Endeffekt überwiegend! =) Zu Erst einmal zu den Gebäuden – ich muss gestehen, ich habe mich (mittlerweile) zum echten Großstadtliebhaber entwickelt – Wolkenkratzer und eine „Skyline“ gehören einfach für mich mittlerweile in einer große Stadt dazu, um mich dort so richtig, wie eben in einer „Großstadt“ zu fühlen. Und ich denke auch, glücklicher Weise mittlerweile einige Großstädte inklusive Bangkok, New York, Sydney oder eben sogar auch Frankfurt gesehen zu haben. Aber was in Dubai veranstaltet wird – einfach unfassbar! Nicht nur die unbeschreibliche Höhe der Gebäude, sondern vor allem auch die irre Anzahl macht die Stadt so atemberaubend, in meinen Augen. Ein Gebäude höher als das andere – und in mitten davon natürlich noch das höchste Gebäude der Welt mit 829m(!) Höhe – das Burji Khalifa, das neben sich all die anderen Hochhäuser einfach noch mal winzig aussehen lässt. Einfach fantastisch und mit Worten, geschweige denn Bildern einfach nicht zu beschreiben. Wie meines Erachtens übrigens alles hier in Dubai – man müsste theoretisch jedes Foto nicht als 180° Foto sondern sogar als 360° Grad aufnehmen und selbst dann würde diese überschwängliche Größe nicht ansatzweise zum Ausdruck gebracht werden können. Und auf der anderen Seite existieren auch noch die sogenannten „Souks“ etwas abgelegen vom „Wolkenkratzer-Zentrum“, wo noch Gold und Gewürze (wenig glamorös in kleinen stickigen Gassen) verkauft werden. Allerdings, wie wir selbst ausfindig gemacht haben, die Verkaufsstände wohl nur noch Vorwand sind und nicht die eigentlich richtige Einnahmequelle der Menschen sind. Denn schlimmer als in Bangkok, wird einem als offensichtlicher Europäer (die wir ja nicht zu verleugnen nun mal sind) an jeder Ecke mit den Worten „Rolex, Breitling, Hublot“ gefälschte Marken- und Designerware angeboten und somit versucht das wirkliche Geld zu „verdienen“. Und wie wir ja bekanntlich sind, mussten wir uns das doch mal von Näherem ansehen. ;) Also wurden wir schneller, als man schauen kann in eine Hintertür und 2 Etagen nach oben geführt (darf man eigentlich keinem erzählen, aber laut allem was man so liest, soll Dubai wirklich sicher sein xD ). Und was uns dort oben erwartete war der blanke Hammer – ein 20 m²  kleiner Raum mit Regalen an allen 4 Wänden bis hoch an die Decke– vollgepackt mit Handtaschen, Gürteln, Uhren, Portemonnaies und alles was man eben sonst noch so von jeglichem Designer der Welt fälschen kann. Gerne hätte ich davon ein Foto gemacht, aber ich glaube, dann wäre ich höchstwahrscheinlich wohl aus diesem Raum lebend nicht mehr rausgekommen! xD Einfach unbeschreiblich – wie in einer Goldmine, so irre glitzerte es da oben! Mich hätte mal interessiert, wie viele Millionen Euro an Fälschungsdelikt da oben zu holen wären! xD Unbeschreiblich! Somit kauften wir nur einen gefälschten Louis Vuitton Gürtel für 30 Euro (zum Unmut der beiden „Verkäufer“) und verließen Alibabas „Designer-Höhle“! ;)

Den nächsten Morgen ließen wir uns dann von unserem persönlichen Taxifahrer „Nadim“ zu einer persönlich angepassten Stadtrundfahrt durch die Metropole kutschieren, um die „Hot-Spots“ von Dubai abzuklappern. Die Strandpromenade, mit jeder amerikanischen und importierten Restaurantkette, die es gibt und natürlich jeder Menge Prunk gepaart mit reichen Menschen; weiter zum „Burji Al Araab“, dem einzigen 7 Sterne Hotel der Welt, wo schon eine Besichtigung mit „Nachmittagstee“ 150 Euro pro Person kostet (wir aber dankend ablehnten); die Emirates Mall, in der sich mitten in der Wüste eine Skihalle(!) befindet (und Papa wiedermal haltlos shoppen musste); und der anschließenden NOCH einer Nummer größeren „Dubai Mall“ – und zeitgleich das irrste Einkaufszentrum, das ich je gesehen habe. Da fehlen mir einfach jetzt noch die Worte, wie ich das hier gerade hier am Schreiben bin und komme immer noch nicht aus dem Kopfschütteln raus. Eine Mall, IN der sich ein riesiges Aquarium, eine Eiskunsthalle, eine Abteilung, in der jede namenhafte Marke der Welt einen extra Laden NUR FÜR SCHUHE hat und eine komplette Etage, nur für KINDERDESIGNERKLAMOTTEN. Einfach nur geisteskrank, was anderes kann man das einfach nicht nennen. Jede Restaurantkette der Welt, jede Marke auf diesem Planeten und auch wirklich jeder Designer, von denen noch kein Mensch (gefühlt) jemals gehört hat, ist in dieser Mall vertreten – es gibt einfach NICHTS, was es dort nicht gibt. Und das ist keine Übertreibung. Wir sind ungelogen 6 Stunden durch diese Mall gelaufen (ohne auch nur einen Laden hineinzugehen) und hätten das mit ziemlicher Sicherheit nochmal mindestens genauso lange tun können und hätten immer noch nicht alles gesehen gehabt. Riesige Wasserfälle IN dem GEBÄUDE, draußen die weltbekannten größten „Springbrunnen-Wasserspiele“ die halbstündig die Zuschauer anlocken und natürlich dem höchsten Gebäude der Welt. Alles auf einem  Fleck…einfach nicht von dieser Welt. Also fuhren wir als Highlight noch auf das „Burji Khalifa“ hinauf, um den sowieso schon irren Eindruck noch zu festigen – und da wir ja ein paar Tage vorher in Melbourne und Sydney schon auf den Aussichtstürmen waren, konnten wir somit relativ gut vergleichen. Fazit – Alles was wir bis jetzt gesehen haben war PILLEPALLE! xD Hier wird man schon im Vorraum während der Wartezeit bis man hochfährt mit Tee und Datteln angefüttert, oben mit Gebäck und Säften gesättigt und dazu schaut man vom höchsten Aussichtspunkt der Welt auf diese verrückte Stadt fast einen Kilometer tief nach unten. So weit oben, dass man selbst die Autos nur noch als kleine, sich bewegende Punkte erkennt. Einfach nur nicht in Worte zu fassen. Abgeschlossen wurde der Tag dann noch mit leckerem Abendessen auf dem restaurant-eigenen Balkon im ersten Stock der Mall mit Blick auf die eben schon erwähnten Wasserspiele – 6 Minuten musikalisch untermalte Springbrunnenchoreographie – wieder mal – einfach keine Worte. Normaler Weise, kommt es ja nicht so oft vor, dass mir mal die Wort fehlen - aber hier in Dubai war das ungewöhnlicher Weise mehr als oft der Fall.

Somit endete unser Dubai-Trip also – mit definitiv bleibenden Bildern und Erinnerungen im Kopf. Das alles hier gesehen zu haben, ist mit Sicherheit ein weiteres Highlight für uns beide. Auch wenn man irgendwie das Gefühl nicht los wird, dass hier zu leben wohl nichts für einen selbst ist - von den Menschen und ihrer Art mal abgesehen. Und dass uns dazu wohl auch das nötige Taschengeld fehlt, um hier wirklich das Leben genießen zu können, kommt natürlich noch hinzu! xD Irgendwie kommt einem das alles insgesamt hier doch sehr oberflächlich vor – vor langer Weile wird eben unendlich viel Geld wird ausgegeben. Aber wirklich glücklich (zumindest hat man so den Eindruck) ist hier offenbar keiner so richtig.

Und am nächsten Morgen ging es nach Morgensport und ausgiebigem Frühstück dann tatsächlich über den Flughafen von Dubai (auf dem man übrigens von einem Gate zum anderen mit einem IM Flughafenbefindlichen Zug gefahren wird – ganz normaler Wahnsinn eben) wieder Richtung Deutschland. Doch ein komisches Gefühl irgendwie – behaftet mit einem weinenden, aber definitiv einem überwiegend lachenden Auge! =) Doch dazu dann, im nächsten und somit auch letzten, abschließenden Blogeintrag von mir! =)

 

Bis dahin,

 

Tom und (zum letzten Mal auch der für 3 Wochen, mehr als angenehme Reisebegleiter) „George“ =)

 

 

Bye Bye Australia! =)

Montag, 07.12.2015

Tach auch!

Da sind wir wieder! Und zwar nun mehr auch schon zum vorletzten Mal – denn unser Urlaub neigt sich leider „schon“ langsam aber stetig dem Ende zu! Wir sitzen just in diesem Moment gerade im Flieger von Sydney nach Dubai – und haben damit Australien offiziell verlassen! Und da Tom Cruise die Welt eben schon auf dem Bildschirm im Flugzeug gerettet hat und ich mich somit vergleichsweise etwas unproduktivfühle, dachte ich, ich schreibe mal wieder von ein paar Erlebnisse und Gedanken aus unserem letzten australischen Aufenthalt nieder. =)

Nun ist es also soweit - unser letztes planmäßiges Ziel unserer Reise steht an. Da kann man schon man etwas sentimental werden…aber ich denke, ich werde noch mal einen abschließenden, dies betreffenden Blog nach unserem Trip verfassen, um ordnungsgemäß mit „Down-Under“ abzuschließen! ;)

Doch erst mal zum Hier und Jetzt – und somit zur faszinierenden und zugleich riesigen 8 Millionen Stadt „Sydney“! =) Am Montagabend angekommen, wurde gar nicht erst viel Zeit im Hotel verloren, sondern sich direkt auf den Weg ins Getümmel gemacht. =) Erste Station – „China-Town“, inklusive dortigem Abendessen. Und ehrlicher Weise mussten wir feststellen – irgendwie sind dann doch alle „China-Towns“ über kurz oder lang das Gleiche. Ob Adelaide, Melbourne oder Sydney - nicht endende, aneinandergereihte Restaurants (wovon unterm Strich vielleicht schätzungsweise nur 1 von 10 wirklich gut ist) und zwischendrin asiatische Einkaufsläden, die hauptsächlich nur von Asiaten besucht werden. Und als dann exakt an diesem Ort unserer „Kulinarischer Lauf“ mit mittelprächtigem Abendessen sein Ende nahm und ich dann abschließend noch mit schlechtem „Frozen-Yoghurt“ enttäuscht wurde, machten wir uns etwas unzufrieden an unserem ersten Abend in Sydney auf den Heimweg. Doch wir waren uns einig: Wir lernen aus unseren Fehlern und morgen ist wiederein neuer Tag, an dem wir wieder an vorangegange erfolgreichere Tage anknüpfen werden! =)

Gesagt getan: Den nächsten Früh ging es dann nach kurzem, aber super gutem morgendlichen Kaffee (der ja bekanntlich in größeren australischen Städten nicht schwer zu finden ist) auf in einen strikt durchgeplanten Tag. Erster Punkt auf der strengen, anstrengenden Agenda: Fahrt zum Strand und Sonne tanken! xD Wir dachten uns, bevor wir bald wieder ins kalte und frostige Deutschland zurückkommen, genießen wir noch einmal die letzten Sonnenstrahlen und finalisieren unsere „schokoladige Bräune“! ;) Wieder mal ein echt toller Strand, wie sich von den Bildern leicht entnehmen lässt – auch wenn uns das Wasser doch etwas zu kalt vorkam (schließlich sind wir noch von Queensland’ische Wassertemperaturen verwöhnt), aber für das letzte Bad in australischen Gewässern, machten wir dann doch mal eine Ausnahme. ;) Gefolgt davon ging es weiter mit einem schönen Spaziergang durch den botanischen Garten bis zum weltberühmten Sydney-Hafen inklusive der Harbour-Brücke und der Oper (richtig, das weiße Ding, das auf jeder Postkarte ist! xD ). Schon ein echt beeindruckendes Gebilde, diese famose Oper inmitten von diesem riesigen Hafens. Unzählige Jogger, die (anscheinend auch wie wir) durch die herrlichen Temperaturen an die frische Luft gelockt worden und vorbei an den Cafés und Restaurants, entlang der Küste, in den botanischen Garten liefen – gibt sicher schlimmere Laufstrecken. ;) Wir entschlossen uns dann doch lieber zu einer „bewegunsärmeren Version“ dessen - eine Hafentour, die uns optimale Sicht auf eben diesen bombastischen Hafen bescheren sollte. Immer wieder lohnenswert solch eine Hafentour, in der man in kürzester Zeit viele andere und sonst nicht erreichbare Sichtwinkel bekommt! Und um auch noch den letzten möglichen Sichtwinkel abzuarbeiten, beschlossen wir (wie auch schon in Melbourne) auf den Aussichtssichtsturm zu fahren, um von dort noch einen Blick auf die Stadt zu werfen. Und auch das ist einfach immer ein Highlight. Einfach unfassbar, solche Weiten von solch einer Höhe von oben als Einzelner zu beobachten. Da fühlt man dann erst mal immer so wirklich, was für ein kleiner Teil von einem riesigen und großen Ganzen man doch eigentlich ist. Und da Papa immer noch keinen Koala in all seiner Zeit in Australien zu Sicht bekommen hatte, legten wir noch einen kleinen Stopp im „Wildlife-Park“ ein, um uns ordnungsgemäß, bei Känguru und Co vor unserer anstehenden Abreise zu verabschieden. Somit sahen wir also noch mal die vielen Tiere, die uns eigentlich in der freien Wildbahn hätten begegnen sollen, sich aber (bis auf vereinzelte „Roos“) über unsere gesamte Reisezeit, mehr als versteckt gehalten hatten. Vielleicht waren wir auch einfach „zu laut unterwegs“ mit unserem Auto – oder es war doch etwas Persönliches – Wir werden es jedenfalls nicht mehr herausfinden. ;) Aber wenn die Tierchen schon nicht zu uns kommen wollen, gehen wir sie eben im Tierpark besuchen! ;) Und dabei sahen wir nochmal die wichtigsten Vertreter ganz von Nahem: Känguru, Koala, Cassowary (ein riesiger, ungefährlich-wirkender blaue Vogel, der mit seinen Krallen gerne Mal Kehlen aufschlitzen kann), die Inland Taipan (die giftigste Schlange der Welt, die ich mir von etwas näher mal genauer angesehen habe und dabei schon froh war, eine Scheibe zwischen uns beiden zu haben) und schlussendlich als echtes Highlight ein 5 Meter langes Riesenkrokodil, das mit seiner Größe an einen Genmutant erinnern ließ. Abgeschlossen wurde unser (dieses Mal beschwerdefreier Tag) zum Glück wieder mit einem Klasse-Abendessen im Tapas-Restaurant – Einfach nur göttlich! =)

An unserem letzten Tag fuhren wir dann noch in den etwas abgelegen „Olympia-Park“, wo wir zwar von riesigen, nahbeieinander stehenden Stadien, aber auch von kompletter Menschenleere überrascht wurden. Wie ausgestorben, dieser Park, der offensichtlich nur noch bei verschiedenen Events, wie gelegentlichen Konzerten gut besucht ist – ansonsten erinnerte das doch eher an eine ausgestorbene Geisterstadt. Somit fuhren wir doch etwas enttäuscht zurück ins Stadtzentrum, um noch eine Runde durch die schöne Innenstadt und das „Queen-Victoria-Einkaufszentrum“ zu bummeln und uns dem zu widmen, wo wir bekannter und bewiesener Maßen diesen Urlaub am besten drin sind: Richtig! Essen und Trinken“ xD Aber wie sagt man doch auch so schön: „Man soll machen, was man kann!“ – Gesagt, getan! ;) Übrigens schon ein komische und lustiges Gefühl, hier den Beginn der Weihnachtszeit mitzuerleben. Draußen 30°C, am Strand wird gesurft und dazu trällert Frank Sinatra fröhlich im Radio „Let it snow, let it snow!“ xD Aber so ist das hier offensichtlich nun mal! Andere Länder – andere Sitten. ;) Und irgendwo können sie ja auch nichts dafür, dass sie keinen Schnee haben und im Sommer Weihachten feiern „müssen“! ;) Aber Eins ist definitiv mit Deutschland gleich – man wird hier nicht müde, so zeitig wie nur irgend möglich, den Leuten jeglichen Weihnachts-Schnulli anzudrehen zu wollen! xD

Somit beendeten wir unseren letzten Abend noch mit leckerem Sushi und Rotwein, bevor wir dann relativ zeitig ins Bett verschwanden, um den Wecker am Abreisetag um 3(!) Uhr nicht zu verschlafen und uns auf den Weg auf den nächsten Kontinent unserer Reise zu machen! =)

Was uns dort später erwartete – dazu später! =)

 

Bis dahin,

 

Tom und „George“ (so nennt er sich nämlich übrigens jetzt neuerdings immer beim Kaffeebestellen, da in Australien keiner „Jörg“ versteht, geschweige denn schreiben kann! xD)

 

PS: Wir sind seit gestern wieder wohlbehalten in Deutschland angekommen - aber der Blog hängt  ein wenig hinterher! ;) Der Dubai-Blog ist allerdings auch soweit fertig und kommt dann morgen oder spätestens Übermorgen online! =)

 

Surfers Paradies – Hang Loose! =)

Mittwoch, 02.12.2015

Hallo ihr Lieben!

Wir befinden uns aktuell an der „Gold Coast“ in der Stadt (ja die Stadt heißt wirklich so) „Surfers Paradise“. Und ich glaube, ihr könnt euch vorstellen, warum irgendwann mal jemand auf diese doch sehr ungewöhnliche Idee kam, genau diese Stadt tatsächlich ebenso zu nennen! ;) Ellenlange und breite Sandstrände, hauptsächlich bevölkert mit Surfern, die offensichtlich den ganzen Tag nichts anderes zu tun haben, als auf den vorhandenen riesigen Wellen zu reiten und den Rest der Zeit die nahezu allzeit präsente, strahlende Sonne in vollem Zuge zu genießen – und 50 Meter entfernt vom Strand beginnt abrupt auch schon die leicht an Miami erinnernde Show-Promenade mit all ihren unzähligen Hochhäusern, Cafés, Bars und Restaurants. Ein reinstes Schaulaufen! ;) Übrigens ist das hier jetzt auch unsere letzte Station unserer Reise mit Auto, bevor wir dann weiter von Brisbane nach Sydney via Luftweg gelangen. Der offizielle „Road-Trip“ ist damit also hier im Surfers Paradise beendet! =)

Am Samstagmorgen verließen wir Airlie Beach schon früh am Morgen, da wir unsere bis jetzt längenmäßig größte Fahrt vor uns hatten. Erster Halt: „Rainbow Beach“ – ein kleines Städtchen mit wunderschönem breiten Strand, an dem sowohl Baden, Surfen als aber auch das 4x4 Fahren gleichzeitig erlaubt zu sein scheint! Man musste also schon etwas beim Sonnenbaden aufpassen , um nicht halbnackt von einem vorbeirasenden Truck wie eine Flunder geplättet zu werden! xD Echtes Highlight dieses Ortes war allerdings der sogenannte „Carlo Sandblow“. Ich weiß gar nicht genau, wie ich es beschreiben soll, geschweige denn, wie diese Laune der Natur entstanden ist. Ihr müsst euch vorstellen, von der höchsten Stelle der Stadt geht auf der einen Seite eine riesige Sanddüne  direkt nach unten bis zum Meer, während auf der anderen Seite der Sand bis ins Inland führt. Genutzt wird diese gigantische Düne dann folglich durch Sandsurfer und zahlreiche Paraglider, die dort ihren Segelflug starten, um dann entlang der steilen Klippen zu fliegen. Beeindruckend anzusehen - und von deren Perspektive sicher sogar noch eine Ecke eindrucksvoller! =) Unser nächster kürzerer Zwischenstopp war dann das etwas größere und ebenfalls sehr schöne Städtchen „Noosa“. Hier fiel uns dann mal wieder auf, dass man mit unserer begrenzten Zeit einfach leider definitiv nicht alles ausreichend so intensiv sehen kann, wie man es gerne möchte. Noosa wäre mit Sicherheit eine Stadt gewesen, in der wir es länger ausgehalten hätten. Somit blieb uns nach kurzem Spaziergang entlang der Promenade nichts weiter übrig, als uns ein übermäßig großes Eis zum „Trost“ zu kaufen und uns weiter auf den Weg in Richtung unseres Tageszieles zu machen – Der „Gold Coast“. Dort angekommen ging es nach erfolgreichem Hotel-Check-In mal wieder gen Nahrungssuche! ;) – und wir wurden natürlich erneut fündig. Bei fast schon unverschämt guten Burger und unfassbar guten Spare-Ribs (ich frage mich, ob die überhaupt besser zubereitet werden können…aber vielleicht überzeugt mich ja jemand ENDLICH MAL jemand davon!? ;) *hustKaywinkmitdemZaunsPfahl*). Den nächsten Morgen wurde zur Abwechslung mal wieder etwas Bewegungstherapie eingeschoben. Ein Lauf entlang der Strandpromenade plus abschließender Klimmzug- und Dehnungseinheit - frei nach unserem ausgewiesen Motto: „Gesehen und gesehen werden!“. xD Und um die gerade frischverbrannten Kalorien keineswegs einzubüßen, ging es nach kurzer Dusche direkt zum Frühstücksbuffet in einem nah dem Hotel gelegenen Frühstücksrestaurant, wo für 15 Dollar (nahezu Spottpreis, für das, was uns dort erwartete) ein bombastisches, umfangreiches „Breakkie“ (wie der Australier zu sagen pflegt) zu uns genommen wurde – enthalten mit allen ungesunden Speisen, die das Herz (eines tief im Inneren dicken Kindes xD) begehrt. Von Pancakes über Speck mit Ei, Würsten, Bohnen bis hin zu Kuchen, Früchten, Cornflakes und und und. Aber wie heißt es doch so schön: „Fett und Zucker sind Geschmacksträger!“ xD Alles in allem also ein echter Super-Deal - für einen Herzinfarkt, bzw. Nahtoderfahrung! xD ;) Übersättigt (und mittlerweile fast mit Kran) beförderten wir uns dann aus dem Restaurant zurück ins Hotel – um dort auf unsere entgegen gefieberte Abholung zu warten! Denn wie könnte man sich im Surfers Paradise aufhalten, ohne sich selbst auf dem Brett zu probieren? ;) Und wir wollen ja jetzt nun wirklich nicht angeben – aber uns wurde von jedem der drei vor Ort tätigen Surflehrer nachgesagt, wir würden uns „mehr als gut“ anstellen. =) Direkt beim ersten Versuch stehen – ich glaube, mehr brauchen wir nicht sagen! ;) Ansonsten trugen wir verspannte Schultern vom ständigen Anheben und Tragen des Surfboards und aufgeschlagene Lippen von sanften Berührungen mit dem Meeresboden und beim zärtlichen Kuss des durch die Luft fliegenden Brettes, davon! xD Aber wie heißt es doch wahrhaftig immer so schön: „Übung macht den Meister!“ Da wird also nicht gejammert! ;) Wir hatten auf jeden Fall eine ganze Menge Spaß bei unserem ersten und durchaus erfolgreichen „Surf“ – einem Sport, der definitiv ein großes Maß an Übung und vor allem Geduld erfordert, die richtigen Wellen im richtigen Moment zu treffen. =) Danach entschieden wir uns, unseren Leihwagen ein letztes Mal auszunutzen und eine Runde entlang der Strandpromenade vorbei an Restaurants, Shops und natürlich edlen Wohnhäusern zu „cruisen“. ;) Am Abend gingen wir dann noch ins sogenannte „Illusion“ - einer Art Illusionskabinett. Man läuft dort durch mehrere Räume, die entweder mit Lasern, wackelnden Böden oder zahlreichen Spiegeln versehen sind und fragt sich dabei tatsächlich das eine oder andere Mal, wo man eigentlich ist! xD – wirklich eine willkommene Abwechslung von den draußen chronisch herrschenden, heißen Temperaturen! Abgeschlossen wurde der Abend dann beim Griechen (ja, wir haben langsam mittlerweile Angst uns langsam bei der Essenswahl zu wiederholen - aber bis jetzt haben wir es geschafft diesen drohenden Ernstfall zu vermeiden ;) – mal sehen, ob wir es bis zum Ende des Urlaubs so weiterführen können ;) ). Und den nächsten Montag ging es dann auf zum Flughafen in Brisbane, an dem unser treuer Freund „das Auto“ abgegeben wurde und sich per Flieger auf den Weg zu unserer letzten australischen Stadt gemacht wurde – Sydney! Doch dazu dann mehr beim nächsten Mal! =)

Bis dahin,

 

Tom und Jörg

4x4 - das mögen wir! =)

Montag, 30.11.2015

Hallo erstmal!

Wir dachten, wir lassen mal wieder was von uns hören und halten damit die Blog-frequenz weiter (wie versprochen) hoch! =) Schließlich sind es jetzt nur noch „7 mal Schlafen“, bis wir wieder in Deutschland aufschlagen! =) Dann ist es vorbei mit eurer Ruhe! ;) Und bis dahin haben wir noch einiges in „Down-Under“ zu erledigen! ;)

Doch zuerst einmal zum bereits Geschehenen. Wie ja schon erwähnt, legten wir eine kleine Zwischenstation in Rockhampton ein (und da ich die Bilder beim letzten Blog leider vergessen hatte anzuhängen, dachte ich, ich reiche diese hiermit jetzt noch nach - Ich betone noch einmal: Schokotortilla! ;) ). Ansonsten haben wir auf unserer Fahrt nach Rockhampton unteranderem die  zweitgiftigste Schlange der Welt (und somit für die meisten Tode durch Schlangenbiss in Australien verantwortlich) bei der „Pinkelpause“ mal eben so über die Straße schlängeln gesehen. Der ganz normale tägliche Wahnsinn also – oder wie der Australier sagen würde: „‘Stralia Mate!“ ;) Den nächsten Morgen ging es los zu unserer nächsten (wieder mal etwas größeren) Zwischenstation: „Hervey Beach“ – direkt vor der Insel „Fraser Island“ gelegen. Dort in unserer Unterkunft angekommen, wurde mal wieder eine kleine „Plansch-Einheit“ eingelegt – sowohl am Hotelpool als auch am Strand! =) Abgeschlossen wurde der Tag dann mit leckerem indischen Abendessen, bevor es dann relativ zeitig Schlafenszeit hieß, um den nächsten (urlaubsunfreundlichen sehr frühen) Tagesstart problemlos zu überstehen. Denn es stand eine „Allradtour“ auf „Fraser Island“, der weltweit größte Sandinsel, an! =) Nachdem mein guter Freund Aaron einfach nicht müde wurde, mir diese Tour mehrfach eindringlich ans Herz zu legen (um es mal vorsichtig auszudrücken xD) mit den folgenden Worten: „Das musst du unbedingt machen, wenn du in Australien bist!“, konnten wir quasi gar nicht anders, als im Selbstversuchen herauszufinden, ob die Tour wirklich so gut ist, wie sie angepriesen wurde! ;) Und was soll man sagen: es war letzten Endes einfach der Ober-Hammer! =) Man fährt einmal im tiefsten Sand entlang engster Wege (Straßen kann man das mit Sicherheit nicht nennen) mitten durch den dichten, australischen Dschungel. Den Rest der Zeit heizt man einfach den endlosen Strand entlang durch Dünen und Süßwasserpfützen! =) Ein Heidenspaß und quasi der Traum eines jeden (autobegeisterten) Mannes! ;) Allerdings wäre an diesem Tag auch FAST (aber eben auch nur fast) unsere mittlerweile allseits bekannte „Glücksträhne“ gerissen! Denn von der Inselmitte aus führen mehrere kleinere Süßwasserströme ins Meer, die teilweise somit den Strand „aufbrechen“ und tiefe Rinnen quer der Fahrtstrecke entstehen lassen (in die man bevorzugt lieber nicht reinfahren sollte, um das Auto möglichst NICHT damit zu schrotten, wie wir jetzt im Nachhinein auch gelernt haben xD). Somit bekamen wir also unfreiwilliger Maßen ein Ersatzwagen auf der Insel (zufälliger und erfreulicher Weise mit einem Toyota Landcruiser sogar kostenlos auf eine Nummer Größer „geupgraded“ xD) mit dem wir unseren Trip fortsetzen konnten… Getoppt wurde der absolut geile Tag voller „Offroad-Driving“ auf dieser einmaligen Insel noch mit erfrischenden Badeeinheiten im Elis Creek (einem kleinen Bach, der direkt ins Meer führte) und natürlich im berühmten Lake McKenzie. Ich glaube auch hier mal wieder, nicht viel über diesen See, seinen Sand und vor allem seine klaren Farben sagen zu müssen – schaut einfach selbst! =)

Wieder an der Mietwagenstation angekommen (voller Überzeugung, gleich 2000 Dollar für den kaputten Geländewagen zahlen zu müssen) waren wir natürlich mehr als erfreut darüber, als uns mitgeteilt wurde, rein NICHTS für die (durchaus nötige) Reparatur zahlen zu müssen, da der Vermieter „nicht sicher sagen könnte“, ob der Defekt am Fahrzeug schon vorher bestand oder eben durch unser Eigenverschulden entstanden ist! Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie schnell wir aus dem Laden raus waren, als wir unseren Kautionscheck zurück ausgehändigt bekamen! xD Somit gab es dann also zur Feier des Tages zur Abwechslung mal 2 Flaschen Wein zum Abendessen beim benachbarten Italiener! xD Man sieht also mal wieder – wir haben einfach einen scheinbar nichtaufzuhaltenden „Lauf“! ;) Apropos Wein - Übrigens darf man in Australien in vielen Restaurants seinen eigenen Wein selbst mitbringen (sogenanntes „BYO“ – bring your own), wieso auch immer, die Restaurants das zulassen. Uns kann es aber auch egal sein! ;) Somit feierten wir also den mehr als glücklicher Maßen verhinderten Verlust der Kaution also beim Italiener mit unserem selbstmitgebrachten Wein (und somit quasi doppelt gespart) und bei überragender Pizza mit Kürbis- anstelle von Tomatenmark! Super lecker! =) Abschließendes Fazit eines langen, erlebnisreichen Tages also mal wieder: Durchwachsener Tag mit mehreren Hochs und einem vereinzelten Tief mit schlussendlich aber einem überaus glücklichem Ende! =)

Und morgen geht’s dann weiter Richtung Süden! =)

Bis dahin,

 

Tom und Jörg

  

Airlie Beach und Whitsundays - garnicht mal so schlecht hier! ;) =)

Samstag, 28.11.2015

Tach auch!

Direkt vorweg - wir sind gerade am überlegen, ob wir überhaupt wieder nach Deutschland zurückkommen – Wir sind hier im PARADIES! =)

Wir befinden uns aktuell in Airlie-Beach, an der Küste zu den „Whitsundays-Inseln“. Ich glaube, ich brauche gar nicht erst großartig versuchen auszuführen, wie traumhaft schön dieser Flecken Erde ist. Einfach unfassbar…ich glaube, hier könnte man sogar mit einer Kartoffel ein Foto von der Landschaft machen und das entstandene Bild hätte locker-leicht Postkarten-Niveau! Aber ich denke, das wird aus unseren Bildern ansatzweise ersichtlich! =)

Gestern starteten wir unsere Tour in Townsville und fuhren diesmal ohne große Unterbrechungen in Richtung Airlie Beach – nicht nur, weil auf dem Weg hierher tatsächlich einfach nichts zu sehen ist, außer Sand, ein paar vertrockneter Bäume und überfahrener Kängurus am Straßenrand. Dort angekommen, konnten wir unseren Augen kaum glauben, als wir die Aussicht und die Hotelpools sahen – aber der Grund dafür, sollte ja durch die Fotos verständlich werden… ;)

Uns blieb also gar keine andere Wahl, als einen ruhigen und relaxten Tag am Pool einzulegen, um eine kleine Ruhepause von unserem „stressigen Urlaub“ zu bekommen. ;) Zu meiner persönlichen Verteidigung - ich habe zumindest Blog geschrieben! Papa hingegen hatte hingegen andererseits nicht wirklich viel Produktives zu bieten – aber er meint dazu “immer ein gesundes Gleichgewicht zwischen Spannung und Entspannung!“ ;)

Am Abend besuchten wir das 50 Meter Fußweg entfernt gelegene Fischrestaurant direkt am Meer. (Ihr wisst ja sicher schon, was jetzt gleich kommt) – Es war schon wieder mal der Hammer! xD Zitat Papa „Der beste Lachs, den ich je hatte.“ Und ich meine, das darf dann schon was heißen! ;) Dass es mir ebenfalls geschmeckt hat, sollte aus den Aufnahmen auch hervorgehen, nehme ich jetzt einfach so mal an! ;)

Und den nächsten Morgen stand dann (abermals) ein echtes Highlight an! Speedboottour mit der „Big Fury“ (zu Deutsch „große Wut“) durch die Inselkette „Whitsundays“ inklusive Sonne-Tanken an „nicht allzu schlechten“ Stränden (inklusive offizieller 5. Schönster Strand der Welt) und abschließendem abermaligen Schnorcheln durchs Riff – ich glaube, daran kann man sich einfach nicht satt sehen! Auch wenn ich zugeben muss (trotz unfassbar bunter und artenreicher Fisch- und Korallenvielfalt), Nemo einfach nirgends gefunden zu haben! ;) Am Abend kam es dann noch zu einer Premiere: Wir waren zur Abwechslung mal nicht auswärts essen! Ich weiß, das kommt jetzt sicher überraschend für euch, aber wir dachten, wir nutzen unsere (mehr als weitläufige) Küche in unserem Zimmer und schmeißen uns diesmal selbst ein paar schöne Stücke Fleisch in die Pfanne! =) Dazu noch ein kühles Bierchen – das kam dann doch insgesamt MINDESTENS qualitativ an das Kochlevel vorangegangener Tage im Restaurant ran! =)

An unserem Abreisetag wurde dann morgens noch eine Runde im Fitnessraum gedreht, bzw. ein kleiner Lauf unternommen (damit unsere Körper nicht ganz vergessen, was „sportliche Betätigung“ bedeutet), bevor es dann in Richtung unseres nächsten ausgeschriebenen Zieles ging: Rockhampton!

Nach mehr 5 Stunden Fahrt durch das brütend heiße australische Inland (was sich durch kleinere Buschbrände äußerte), kamen wir aufgrund unserer verspäteten Abreise aus Airlie Beach auch erst relativ spät in „Rocky“ an. Und was macht man, wenn sich der anstrengende und stressige Tag dem Ende neigt und man nicht weiß, was man noch unternehmen soll geprägt von der Erschöpfung der langen und kraftraubenden Autofahrt? Richtig! Man geht wiedermal essen! xD Wir wollen ja nicht riskieren, hier vom Fleisch zu fallen! ;) Außerdem waren wir ja beide am Morgen schon fleißig und hatten unsere Bewegungstherapie für den Tag schon hinter uns, weshalb wir (so reden wir uns das zumindest jetzt einfach mal ein xD ) uns ein durchaus reichhaltiges Abendessen mehr als redlich verdient hatten! ;) Also machten wir uns auf den Weg zum Mexikaner in der Stadt, um unseren (Heiß-)Hunger zu stillen! ;) Aber mal ehrlich, was können wir denn auch dafür, wenn wir immer so ein Glück mit der Restaurantauswahl haben und das Essen einfach immer so unverschämt gut ist? ;) Beispiel: Schokotortillas mit mexikanischen Brownies und Schoko-Eis – da kann man doch nicht anders als schwach werden! Unbeschreibliches Geschmackserlebnis, sage ich euch! =) Dazu noch ein paar mexikanische Bier und Margaritas zum „Runterspülen“ und der Abend wieder mal mehr als gelungen! ;) Und morgen geht es dann auf zu unserem nächsten größeren geplanten Adventure…wie, was und wo, wird allerdings noch nicht verraten! ;)

 

Bis dahin,

 

Eure Fiolka-Männer

 

PS: Noch ein kleiner Nachtrag an dieser Stelle (da ja offenbar nötig)! Da mein liebenswerter Cousin nahezu genauso brennend an meinem aktuellen Schnauzbart interessiert ist wie an meinem Liebesleben und mittlerweile sogar schon versucht meine eigene Oma gegen mich aufzuhetzen und mich somit zum Rasieren zu zwingen – HIER jetzt also jetzt die Erklärung für alle Unwissenden: ;)

Der Grund für meinen immer weiter wachsenden Oberlippenbart (oder im englischen auch „mustache“) ist folgender: Im Jahre 1999 formten ein paar junge Männer den Begriff „Movember“ (eine Kreuzung aus mustache und November). Die Idee dahinter war, sich während des gesamten Novembers einen Oberlippenbart wachsen zu lassen, um damit auf verschiedenste Krankheiten der Männerwelt (wie hauptsächlich Prostatakrebs) aufmerksam zu machen und somit indirekt zur Spende aufzurufen. Und wie ich in den letzten Monaten mehr als überraschend herausgefunden habe, stammten eben diese jungen Männer aus meiner halbjährigen Wahlheimat Adelaide! Und wie könnte man ein halbes Jahr seines Lebens in einer Stadt verbringen, die solch eine coole Idee entstehen lassen hat und damit 175 Millionen Dollar weltweit durch Spenden generiert hat und dann selbst nicht ordnungsgemäß den „Movember rocken“!? ;)

Also ihr seht – mein (wie er mittlerweile liebevoll bezeichnet wird) „Tom-Selleck-Bart“ hat einen guten Zweck! =)  – und keine Angst: Im Dezember ist er wieder weg! ;)

 

         

Welcome to Queensland - The "Sunshine State" of Australia! =)

Mittwoch, 25.11.2015

Cheers Guys, how are ya? ;)

Da sind wir beide mal wieder! Nach unbeschreiblichen 4 Tagen aus dem Sunshine State „Queensland“, genauer gesagt - „Yorkeys Knob“ (nahgelegen direkt neben Cairns) haben wir (wie ja schon fast „befürchtet“) einiges (oder wie der Australier sagen würde „heaps“) zu berichten! =) Nach unserer problemlosen Ankunft am Flughafen in Cairns und anschließender Abholung des Mietwagens fuhren wir ins 15 Minuten nördlich gelegene „Yorkeys Knob“, um unsere „Bed&Breakfast“-Unterkunft ausfindig zu machen. Dort angekommen wurden wir von einem Ausblick überrascht, der kaum mit Worten zu beschreiben ist und selbst mit den Bildern wohl nicht ansatzweise lebendig gemacht werden kann. Begrüßt wurden wir dort von der Besitzerin namens „Gail“, einer älteren, typisch australischen, lockeren und überfreundlichen Dame, die uns mit ihrer Zuvorkommenheit während unseres Aufenthaltes mehr als nur einmal den entscheidenden Tipp für einen gelungenen Tag bescherte.

Doch immer der Reihe nach…

Nach unserer Ankunft wurden natürlich direkt erstmal (wie sich das ordnungsgemäß auch gehört) die ersten Runden im Pool gedreht, bevor es dann am Abend mit dem Auto in die Innenstadt von Cairns ging. Dort wurde dann am Hafen ein leckeres Steak mit lokal gefischten, frischen Garnelen verspeist, bevor wir dann nach langem Tag mehr als erschöpft ins Bett fielen. =)

Unser erster Morgen begann dann mit einem glorreichen Frühstück, das einem 5 Sterne Hotel inklusive der unfassbar frischen Früchte und natürlich dem idyllischen Ausblick, sicher in nichts nachstand. Nach kurzer Planung mit Gail während des morgendlichen Kaffees, entschieden wir uns für den ersten Tag erstmal alles „von oben“ zu betrachten, um einen ersten guten Überblick über die Gegend zu bekommen. Also machten wir uns auf den Weg zur sogenannten „Skyrail“ – vergleichbar mit einer Skigondel (nur eben ohne Ski’er xD), mit der wir über den gesamten Regenwald befördert wurden und wiedermal einen unglaublichen Ausblick genießen durften. Nach mehreren Zwischenstopps mit sehr informativen Führungen von gewitzten Guides wurde am Gipfel die Fahrt mit einem Besuch im „ australischen Gift-Museum“ (bei dem uns das ein oder andere Reptil auch –wie auf Bildern beweishaft festgehalten wurde- beängstigend nah kam) getoppt. „Take-Home-message“ hierbei mal wieder: Fast alles in Australien ist giftig, also: Finger wech! =) Doch damit nicht genug. Denn von dort aus ging es weiter mit dem sogenannten „Skytrain“. Mit dem antiken Zug (einer etwas größer geratenen Bimmelbahn) wurde dann eine Fahrt quer durch den Regenwald vorgenommen. Vorbei an Wasserfällen, Schluchten und natürlich den vielfältigen Pflanzenarten. Ich glaube, ich brauche nicht ausführen, wie beeindruckend diese Bilder vor unseren Augen tatsächlich waren.

Abgeschlossen wurde der denkwürdige Tag dann entsprechend noch mit einem ebenfalls denkwürdigen Abend. Im „Aboriginial-Center“, bei dem uns bei Tanz, festlichem Lagerfeuer und (wie sollte es auch anders sein) sagenhaftem Dinner-Buffet bestehend aus allem, was das Herz begehrt, die Kultur der australischen Ureinwohner bildhaft näher gebracht wurde.

Der perfekte erste Tag an unserer neuen Wirkungsstätte - Wir knüpften also nahtlos an Melbourne-Niveau an! ;)

An Tag 2 ging es dann an eines der mit Spannung von uns beiden erwarteten Ziele unseres Urlaubs. Nachdem wir beide vor mehr als 10 Jahren zusammen im roten Meer das überlieferte „Zweitschönste Riff“ der Welt in Ägypten mit all seiner Farbenvielfalt im roten Meer „erschnorchelt“ hatten, war es danach quasi der selbsterklärte Traum, irgendwann die Nummer 1 der Riffe dieser Welt zu erkunden – das ominöse „Great Barrier Reef“. Mit einer Fläche so groß wie Deutschland und somit auch das größte lebende marine Okösystem der Erde. Und um es mal gemächlich auszudrücken – wir wurden keineswegs enttäuscht. =) Früh am Morgen ging es mit großem Katamaran (auf dem während der gesamten Fahrt natürlich wieder ausreichend australische Sonne getankt wurde) Richtung der weißen Insel „Michaelmas“, um von dort dann um das Riff, herum um die kleine, mitten im Meer gelegene Insel, zu schnorcheln. Und da sich unser Glück ja bekanntlich (bis jetzt) hartnäckig hält, hatten wir beide den glücklichen und mehr als seltenen Umstand, eine riesige Wasser-Schildkröte zu sehen. Eine sowas von majestetische Gestalt, die mit einer Seelenruhe und Eleganz durch das Wasser schwebte. Ungefähr so wie wir also. ;) Dass wir circa 5 Minuten neben ihr herschwammen, bis sie dann in die Tiefen des Meeres verschwand, interessierte sie offensichtlich wenig. Warum auch immer sie unsere Euphorie über unsere erste gegenseitige Begegnung nicht wirklich mit uns teilen konnte. xD Für uns hingegen ein schier unglaubliches und einmaliges Erlebnis! =) Danach wurde mit dem sogenannten „semi-submersible“ (einem Boot, das zu einem Teil U-Boot und zum anderen Teil oberirdisch ist) das Riff durch Fensterscheiben betrachtet. Ebenfalls sehr bemerkenswert! =) Ansonsten ließen wir es uns auf dem Schiff anstandsgemäß bei frischem, reichhaltigen Meeresfrüchte-Buffet und Champangner gut gehen! =) Wieder unbehalten in Cairns angekommen, durften wir dann sogar unseren ersten Regen in Queensland miterleben, dem wir allerdings gekonnter Weise aus dem Restaurant bei Kaffee und Bierchen (wer von uns beiden mal wieder haltloser Weise zum Nachmittag „was“ trinken musste, lasse ich jetzt mal einfach so offen) aus dem Weg gingen. Abgeschlossen wurde der Abend dann mit schon fast unheimlich gutem Abendessen, bei dem Papa dann auch sein erstes Känguru mit dem Prädikat –„lecker, wenn‘s gut gemacht“ genießen durfte. (es tut mir ja langsam leid euch das jedes Mal so aufs Butterbrot schmieren zu müssen zu – aber ich denke, mir „armen Student“ gönnt ihr die vielen kulinarischen Köstlichkeiten sicher gern ;)).

Somit endete ein „feucht-fröhlicher“ und sehr erlebnishaltiger Tag, der (mal wieder) besser hätte nicht laufen können. =)

Und für den nächsten Tag, hatten wir uns dann das nächste einzigartige Biotop Australiens zur genaueren Betrachtung vorgenommen – den australische Regenwald! =) Die Abholung mit dem Tourbus war bei uns direkt vor der Haustür – und wir staunten schon nicht schlecht, als uns mitgeteilt wurde, dass wir beide die einzigen Tourteilnehmer des heutigen Tages waren! xD Doch damit nicht genug – es dauerte keine halbe Minute, bis gegenseitig festgestellt wurde, dass unser Tourguide, wie wir ebenfalls „deutsch“ war! xD „“Taipo, 48 jähriger Doktor der Biologie, die Woche über an der Uni von Cairns angestellt und am Wochenende (wohl mehr zum Vergnügen) Tourguide im Regenwald. Schon verrückt, wie der Zufall manchmal so spielt…Somit kam es also auch für ihn zu einer Prämiere – er durfte seine Tour das erste Mal in deutscher Heimatsprache halten! xD Und wir waren uns schlussendlich am Ende des Tages einig – so eine Tour mit nur 2 Teilnehmern und dazu noch in eigener Muttersprache kann informativer und an persönliche Interessen angepasst einfach nicht sein. Wir wurden dann sogar noch an mehrere Orte gebracht, die sonst nie angefahren werden, da die eigentliche Zeit zur Abholung anderer Tourteilnehmer für uns ja erfreulicher Weise komplett wegfiel. So bekamen wir sogar unserer ersten freilebenden und wilden Kängurus zu sehen, die in aller Ruhe auf dem nahliegenden Golfplatz im Schatten der heißen Mittagssonne ihre wohlverdiente „Siesta“ abhielten. Ansonsten bekamen wir mehrere wunderschöne Teile des Regenwaldes zusehen und lernten dabei in kürzester Zeit so unfassbar viel über die örtliche Flora und Fauna, dass es schwer fiel, alles zu behalten. Zu sehen bekamen wir dank unseres Glücks auch „fast alles“, was es im Regenwald so zu sehen gibt: Schildkröten, Kängurus, Opossums, zahlreiche Spinnen, Schmetterlinge, Riesenlibellen, bunte Vögel und abschließend als Highlight - das älteste, noch lebende Säugetier der Erdgeschichte: Das Schnabeltier! =) Ausbeute unserer Tiererkundung war also mehr als annehmbar! ;) Nach Abendessen im italienisch-schweizerischen Restaurant ging es dann mit Bolognese-gefülltem Magen zum zweiten (und fast noch spannenderem) Teil der Tour – die Regenwaldwanderung bei Nacht! Unglaublich beeindruckend…denn erst nachts erwacht der Großteil der Tiere hier so wirklich zum Leben. Spätestens als uns Taipo am Live-Beispiel mit einem kleinen Stock zeigte, warum man bitte NICHTS anfassen sollte, wussten wir weshalb wir nicht vom Weg abkommen sollten…So eine Spinne beißt eben tatsächlich zu, wenn man trottelhaftiger Weise auf sie drauffasst! xD Nach einem sehr lehrreichem und eindrucksvollem Tag und Abend fielen wir dann spät am Abend erschöpft ins Bett, während im Regenwald das wilde Leben gerade noch tobte. =)

Am nächsten Morgen hieß es dann: Abreise von Cairns in Richtung Townsville (Fahrrichtung Süden). Doch bevor es auf den Highway ging, wurde noch ein kurzer Halt an „Rustys“ frischem Wochenmarkt gemacht, um sich mit bunten und uns teilweise völlig unbekannten Früchten für die lange Fahrt zu wappnen (rote Bananen?! – sowas von überragend gut und auch noch optisch ein echter Hingucker!). Nach leckerem Käffchen und einem frischen „Frucht-Smoothie“ zum Mitnehmen, ging es dann also los auf unsere Reise per PKW - mit Zwischenstation „Babinda“, wo wir dann einen weiteren tollen Haken auf unserer „Bucket-List“ setzen konnten. Baden im Regenwald – bei Regen. Besser kann man es also fast nicht haben. Einfach nur „geil“…andere Worte habe ich dafür einfach nicht übrig! =) Neben zahlreichen Wasserfällen, die der Regenwald in beeindruckender Art zu bieten hat, wurde sich nach langer Autofahrt im erfrischenden „kühlen“ Badesee/Fluss in Mitten von Lianen, bunten Vögeln (die Papa, der ja unbedingt anfangen musste „Kraul-Schwimmen“ zu betreiben, allesamt verjagte) erfrischt. Unteranderem waren auch Blutegeln ansässig (was ich dann am eigenen Leib zu spüren bekam, aber den blutrünstigen, feigen und hinterhältigen Angriff glücklicher Weise heldenhaft dank meiner antrainierten, australischen „Survival-Künste“ überleben konnte). ;) Insgesamt war diese Erfahrung abermals einfach nur einmalig, kann ich euch sagen! =) Der zweite Zwischenstopp des Tages war dann „Mission Beach“ – ein kilometerlanger, unglaublich breiter (eben einfach paradiesischer, anders kann man es nicht sagen) Strand, an dem kurz (mehr oder weniger erfolgreich) versucht wurde, eine Kokosnuss zu ernten, ein leckerer Kaffee getrunken wurde – und die einfach sagenhafte Kulisse beobachtet wurde.

Und am Abend (am Ziel Townsville angekommen) kam es dann zu unserer bis jetzt schlimmsten und eigentlich nicht verzeihlichen Völlerei – in dem brasilianischem Restaurant „Chico“ – zum „All-You-Can-Eat“ (was frei übersetzt so viel bedeutet wie: Essen bis man schließlich platzt! xD ). Und es ist nicht übertrieben, wenn ich sage: Wir waren mehr als knapp davor! xD Man bestellt sich eine Reihe von „Beilagen“ an den Tisch (in unserem Fall Lemon-Reis, schwarze Bohnen, frittierte Essbananen und °“Casava-Pommes“, die aus einer Wurzelart gemacht werden und mehr als lecker sind! =) ). Doch das eigentlich verheerende ist, dass der mehr als großzügige Koch ständig mit allen möglichen Fleisch- oder Meeresfrüchte-Spießen herumläuft und es nur ungern zulässt, wenn ein Teller leer ist! xD Ich glaube man kann sich vorstellen, wie unser Abend dort verlief. xD Beendet wurde der Hauptgang dann noch mit typisch südamerikanischen "Churros" (eine Art langezogener Pfannkuchen mit Schokosauce) - man gönnt sich ja sonst nichts! xD Nach mehr als schwer benötigtem „Verdauer-Schnaps“ wurde noch ein alibimäßiger, langer Spaziergang entlang der Strandpromenade von Townsville unternommen, um das schlechte Gewissen, „etwas“ (aber wirklich auch nur etwas) zu besänftigen. Fazit dazu: Wirklich schöne Strandpromenade, auch wenn man nur im Dunkeln „vorbeirollt“! xD

Und unser nächstes Ziel ist dann einer der offiziellen „Top-10-Strände der Welt“, um nicht schon zu viel zu verraten! Aber dazu dann mehr, im nächsten Eintrag! =)

Ansonsten hoffen wir, dass es euch soweit gut geht und ihr den schönen Winter in Deutschland genießt! Wir hoffen, ihr habt die Skikanten schon ordentlich gewachst und freut euch über den aktuellen Schneefall! ;) Aber denkt dran, wir haben für Weihnachten bestellt, also nicht schon alles jetzt auf einmal ausgeben! ;)

Bis dahin,

 

Tom und Jörg

 

PS: Als kleine erwähnenswerte Info am Rande – nicht wundern, wenn wir beide mit mehreren Kilos (und damit meine ich nicht in unseren Koffern) zu viel in Deutschland ankommen – die frischen, als aber auch getrockneten Früchte und Gemüse hier sind einfach so unbeschreiblich lecker und mit deutschem Standard (leider) einfach nicht ansatzweise zu vergleichen. Und dass wir mit Hilfe von „Tripadvisor“ (einer Internetseite, auf der Reisende ihre Reiseerfahrungen und Tipps bezüglich Hotels, Restaurants und Orten zum Besten geben) jeden Abend „zu gut“ (und vielleicht sogar auch zu viel) essen – „da können wir nichts für Meister!“ ;) Aber das Gute ist ja: Wenn wir in Deutschland ankommen ist ja bald Weihnachten, da fällt es sicher leicht, die überflüssigen Pfunde schnell wieder loszuwerden! ;) Wir freuen uns schon aufs Rinderfilet Kerstin! :-P

 

 

Nachtrag Melbourne, "Vertröstung" und "Gastautor"

Montag, 23.11.2015

Tach Gemeinde! =)

Schlechte Nachrichten – der Blog von Cairns ist fertig, allerdings kann er noch nicht hochgeladen werden, da ich die Grenze von 1000 Bildern als „Premium-Mitglied“ leider gerade überschritten habe (ja so viele Bilder, habt ihr schon zu sehen bekommen! ;)). Es dauert aber hoffentlich nicht mehr allzu lange, bis ich dann auf „Premium-Plus“ upgegraded werde…und DANN gibt es dafür einen langen Blogeintrag gepaart mit einer Menge Bilder – versprochen! ;) Da ich aber weiß, dass ihr so einfach nicht zu vertrösten seid, habe ich hieran noch ein paar Melbourne Bilder von Papa angehangen (eher ist es ihm „leider nicht eingefallen“ und wir wollen euch ja nichts vorenthalten! ;)).

Und als letztes als kleines „Schmankerl“ und „Spezial-Gast-Eintrag“ noch ein kurzer Anhang von meinem neu eingetroffenen Reisebegleiter (für dessen Inhalt ich allerdings keine Haftung übernehme!) ;)

 

Gasteintrag:
(Der Autor ist alt genug, um selbst für seinen Blödsinn zu haften)
Vor mehr als einer Woche brach ich von Deutschland mit einer selbst auferlegten Mission in den am entferntesten liegenden Teil der Erdkugel auf.
Thema: Eignungsprüfung zur anstehenden möglichen Wiedereingliederung des „beinahe verlorengeglaubten“ Sohnes in europäische Gefilde.
Beispielsweise war zu klären:
1. Ist er seiner Muttersprache noch mächtig
2. Wie heißt der aktuelle Bundespräsident Deutschlands
3. Wo liegt Sachsen usw.
Nunmehr kann ich sagen: Es wird schon gut gehen!! Wir sollten ihn reinlassen. Ich glaube auch, er will es so.
Wobei: Ich gebe unumwunden zu, sollte er sich weigern, Australien zu verlassen – es ist für mich absolut nachvollziehbar. Das Land ist so facettenreich, landschaftlich einzigartig und freundlich. Man kann tatsächlich sehr schnell neue Freunde finden. Tom hat es mir bei unserem Stopp in Cairns anhand eines praktischen Beispiels namens Mason bewiesen (siehe letztes Foto).
Upps: ich bin ja nur zu Gast hier. Sollte also nun wieder den Blog verlassen. Obwohl es doch sooo viel zu berichten gäbe…
Bis Dezember denn.
Tschüss und winke, winke
der Papa

 

"Melbs" - Here WE are! =)

Donnerstag, 19.11.2015

Hallöchen ihr Lieben! =)

Papa und ich melden uns wohlbehalten und gut aufgelegt aus dem Flieger von Melbourne auf dem Weg nach Cairns! =) Nach aufregenden und durchaus ereignisreichen (und zudem sehr laufintensiven) ersten Tagen unserer Reise, berichten wir euch direkt von den Erlebnissen unseres ersten gemeinsamen Stopps: Melbourne! =)

Nachdem Papa dann doch ziemlich verspätet am Flughafen aus den Passkontrollen kam (Gesicht war dann wohl doch offensichtlich sehr verdächtig und auffällig), ging es dann mit dem Taxi direkt in Richtung unseres „Domizils“ im östlichen Teil Melbournes. Dort angekommen, wurde dann aufgrund von Nachwirkungen des Jetlag oder wahlweise „kurzer letzte Nächte in Adelaide“ auch direkt der Kopf ins Kissen gedrückt, um dann lieber am nächsten Morgen voll durchzustarten! ;)

Nach mehr als ausgiebigen (und fast schon zügellosen Frühstück) ging es dann mit der sogenannten „Circle Tram“, die eine kostenlose altehrwürdige Straßenbahn durch Melbourne darstellt und Touris (wie wir es ja nun mal unverkennbarer Weise sind) einmal im Kreis durch die Stadt fährt und mit einer netten weiblichen Stimme in Hintergrund, die interessante Erklärungen und Infos über die Stadt gibt. An den „Docklands“, der Hafenstation, stiegen wir dann das erste Mal aus, um die unbestreitbaren schönen (und mehr als zahlreich vorhandenen) Cafes und Restaurants zu betrachten, die es in Melbourne (ohne zu übertreiben) wirklich wie Sand am Meer gibt. Doch dafür ist Melbourne ja bekannt – und wenn man weiß, dass Melbourne die Stadt mit den meisten italienischen Einwohnern außerhalb Italiens ist – irgendwo dann doch auch gar nicht mehr so abwegig! ;) Bevor wir allerdings weiter durch die Stadt streifen wollten, entschlossen wir uns kurzfristig noch einen Blick in das neue nahgelegene „Etihad“-Stadion zu werfen, in dem normaler Weise Fußball gespielt wird oder andere „große Social-Events“ stattfinden. Und wie das Glück eben manchmal so spielt, war natürlich just an diesem Tag in dieser Stadt und diesem Stadium ein mehr als großes Event angesetzt - Der UFC ( oder auch in lang - Ultimate Fighting oder Mixed Martial Arts) Titelkampf zwischen Ronda Rousey und Hailey Holmes.. Der weibliche Superstar dieses relativ neuen, aber mehr als populären Kampfsports (vor allen Dingen eben in Australien und –natürlich- den USA, bei dem nahezu ALLES erlaubt ist), war also (wie es in den Zeitungen den nächsten Morgen zu lesen war), zu einem der „größten internationalen Sportevents des Jahres in Australien“ gekommen. Und es gab auch (glücklicher Weise) noch ein paar letzte Karten. Da gab es für uns beiden natürlich keine großartigen überflüssigen Überlegungen ;) Und so sahen wir nach zahlreichen interessanten Vorkämpfen, Kaffee und Bier mit knapp 60.000. anderen „Blutlustigen“ sogar noch einen wirklich frenetisch geführten, nicht zu viel versprechenden und mehr als spannenden Kampf, in dem schlussendlich sogar (für die ganze Welt mehr als unerwartet), die ungeschlagene Weltmeisterin durch K.O. verlor und somit von ihrem bis dahin unangefochtenen Thron gestoßen wurde! Fazit also: So kann ein Urlaub doch schon mal starten! ;) Abgeschlossen wurde der Abend dann bei feinem malaysischen (mir schon bekannten) Dinner (Stichwort Kellnerin per Knopfdruck an den Tisch bestellen - der eine oder andere wird sich vielleicht noch erinnern ;) ). Und nach einem letzten „Gute-Nacht-Bierchen“ im Irish Pub, fielen wir dann nach anstrengendem – aber dafür mehr als erfolg- und ereignisreichem Tag – wiedermal – erschöpft ins Bett.

Am Montag begannen wir dann bei strahlendem Sonnenschein (perfektem australischem Wetter eben) weiter die Stadt ausfindig zu machen. Am Vormittag wurde sich hauptsächlich am Ufer des Yarra-Flusses aufgehalten, der (wie zu erwarten wieder einmal) vor tollen Cafes und Bar nur so strotzte. Am Nachmittag fuhren wir dann mit der Straßenbahn weiter zum nahgelegenen Strand „St. Kilda“, wo sich Papa bei den ersten Sonnenstrahlen natürlich erstmal an der „australischen Sonne“ das “Köppel“ verbrennen musste. Aber wer nicht hören will, muss eben fühlen! xD Am Abend wurde dann an eben jenem Strand (abermals) ein mehr als tadelloses Abendessen genossen. Dieses Mal dann aber leckerer und frischer Fisch, der als „extra große Portion“, aufgrund der langen Wartezeit serviert wurde. Als dann beim Bezahlen nur ein Glas Wein (anstelle einer Flasche) berechnet wurde, war der Abend dann „quasi perfekt“. ;) Man sieht – was das Glück angeht, „läuft“ es aktuell einfach bei uns! xD

Dienstagmorgen wurde der Tag mit einem kleinen, morgendlichen Lauf durch die weiträumigen Sportanlagen Melbournes gestartet. Inklusive dem riesigen Cricket-Stadion, der enorm-großen Tennisanlage der „Australian Open“, 3 weiterer Sportstadien (man kann ja offensichtlich gar nicht genug haben davon in Melbourne) und dem „National Sports Museum“ wurde also alles abgelaufen. Nach den einigen verbrannten Kalorien und durchaus benötigter Dusche ging es dann zum „Victoria Street Market“, um sich ein mehr als verdientes Frühstück einzuverleiben und dabei das wilde Treiben der vielen Marktschreier zu begutachten, die von Obst, Gemüse, Fisch, Fleisch, Delikatessen und sogar Klamotten alles anzubieten hatten. ;) Ungefähr so, wie der Werdau Markt – nur eben in etwas größer! (Um das Ganze etwas anschaulicher und vergleichender zu gestalten). ;) Nachmittags wurde dann (wieder mal) bei einer Menge Schritte zu Fuß unteranderem China-Town und das imposante Weltkriegsdenkmal betrachtet – bevor dann nach leckerem und gesundem „grasgefüttertem Burger“ mit einem kühlen südaustralischen Bierchen am Fluss der Sonnenuntergang genossen wurde. Und zum krönenden Schlusspunkt unseres Melbourne-Aufenthaltes durfte natürlich die obligatorische Fahrt auf den „Eureka-Turm“ nicht fehlen, um die gigantische Fläche dieser wirklich eindrucksvollen Stadt im Dunklen von oben zu sehen. Als dann noch (selbstverständlich wiedermal unerwartet) ein Feuerwerk am Fluss abgeschossen wurde und wir beide das erste Mal ein „Feuerwerk“ von oben betrachten konnten, waren wir uns dann einig – dieser dreitägige Aufenthalt hätte besser nicht laufen können =) „Schau `mer moa“, ob der Urlaub auch genauso weitergeht! Wir würden uns definitiv nicht beklagen! ;)

Und nun sind wir nach einem letztem und haltlosen Sturm auf das Frühstücks-Buffet schon unterwegs nach Cairns – doch davon dann später mehr… ;)

 

Bis die Tage,

 

Tom und Jörg (das „Rotkäppel“)

Bye-Bye Adelaide - Hello Melbourne! =)

Montag, 16.11.2015

Hallo nach Deutschland! =)

Und nein, dieses Mal abwechslungsweise nicht mehr aus Adelaide – sondern vom Flughafen aus Melbourne, wo ich gerade bei einem kühlen Corona und einer Hühnchen-Paella auf den Neuankömmling Papa warte, um dann gemeinsam (hoffentlich problemlos) in unsere erste Unterkunft hier im Osten von Melbourne zu fahren! Und da ich hier noch über 1 Stunde warten gelassen werde, dachte ich, melde ich mich bei euch und beginne zumindest schon langsam mal damit, meine Zeit in Adelaide ein klein wenig Revue passieren zu lassen. Auch wenn ich es noch nicht wirklich realisiert habe, dass ein halbes Jahr auf dem roten Kontinent einfach schon (bis auf den jetzt noch folgenden und mit Spannung erwartendem Urlaub) so gut wie vorbei ist. Der schwerste Part dabei ist wohl einsehen zu müssen, den Großteil der tollen Menschen, die mir hier mit so viel Nettigkeit und Freundschaft begegnet sind und den Aufenthalt hier in Adelaide so unvergesslich gemacht, wohl so schnell erst mal nicht mehr wiedersehen werde. Allerdings steht der erste feste Termin für ein besonderes Wiedersehen schon fest – 10. April „Wiener Marathon“! ;) Und die Nachfrage nach dem nächstjährigen „echten“ Oktoberfest in München ist auch durchaus mehr als vorhanden – um es mal vorsichtig auszudrücken! xD

Auf der anderen Seite sind somit auch schon wieder weitere 6 Monate meines Studiums beendet und wir kommen dem Ziel „Apotheker“ gefährlich näher! Die letzten 6 Monate des Pharmaziestudiums werden dann ab Januar in München in der öffentlichen Apotheke absolviert, bevor es dann ab Juli in Frankfurt an den Beginn Promotion geht – und damit ein weiterer großer Schritt der „geplanten Zukunft“ getan wird. Ehrlich gesagt, hätte alles einfach bis jetzt besser nicht laufen können und ich bin mehr als glücklich und vor allem dankbar darüber, das so sagen zu können. Die nahe Zukunft sieht also definitiv vielversprechend aus und verspricht so schnell sicher nicht langweilig werden… =)

Nach mehr als intensiven letzten Tagen in Adelaide habe ich immer noch nicht wirklich realisiert, dass ein halbes Jahr in der Tat sowas von schnell vergangen ist...obwohl es sich anfühlt, als wäre ich erst gestern in Adelaide angekommen und hätte meinen ersten Erkundungslauf durch die Stadt gemacht. Aber es ist eben einfach tatsächlich so, wie mein ehemaliger, geschätzter Laborpartner Ralph (wenn auch meist eher in ironischem Zusammenhang bei einer der undankbaren Aufgaben oder Vorlesungen im Studium) weiser Weise gesagt hat: „Die Zeit vergeht einfach wie im Flug, wenn man Spaß hat!“ ;)

Und damit sind sie also tatsächlich rum - 6 Monate in Adelaide – eine Lebenserfahrung, die ich zu keiner einzigen Sekunde bereut habe und definitiv nicht missen möchte. Nicht nur das Leben auf einem anderem Kontinent, der zudem auch noch offensichtlich ein ganz besonderer ist, hat mir unendlich viele neue Dinge beigebracht – auch die vielen internationalen Freunde, aus verschiedensten Kulturen mit unterschiedlichsten Weltansichten, haben mir „andere Denkweisen“ einfach besser zu verstehen gegeben und mein „Weltbild“ eindeutig erweitert.

Insgesamt kann man also sagen, dass das halbe Jahr –weit, weit weg von zu Hause -  auf allen Ebenen des Lebens mehr als ein voller Erfolg war! =)

Doch jetzt wurde auch mal genug Melancholie geübt – jetzt wird endlich von den letzten Tagen in Adelaide, berichtet – die, wie angekündigt, abschließend noch einmal mehr als ereignisreich waren! =)

Denn letzten Mittwoch stand meine Abschlussparty an: „German BBQ“ – mit originalen Thüringer Rostbratwürsten in deutschen Brötchen, deutschem Senf und – selbstverständlich – Beck’s und Radberger, um den armen „Unwissenden“ hier mal die gute deutsche Küche und Bierkultur etwas näher ans Herz zu legen! ;) Und was soll ich sagen – die Begeisterung war (wie zu erwarten) mehr als groß – Mariano (als wachechter Italiener) hat dann irgendwann nach der 7. Bratwurst voller Bedauern aufgeben müssen, obwohl er seiner Meinung nach gerne noch weiter gegessen hätte – ihm dabei allerdings einzig und allein die Sättigung und das begrenzte Magenvolumen im Weg standen! ;) Nachdem alle hungrigen Mäuler gestillt wurden, ging es dann abschließend noch weiter ins Adelaider Casino, um gemeinsam bei einer kleinen Runde Roulette der Abend mit einer Menge Spaß beendet wurde - natürlich mit meinem Abschiedsgeschenk alle meiner Partybesucher - besser gesagt meiner neuen Freunde - auf dem Kopf. Einer Mütze vom größten "Adelaide-Footy-Team" - den Adelaide Crows ! =)

Ansonsten wurden die letzten Tage noch mehrere Abschiedsessen mit verschiedensten Freunden und auch meinem Professor unternommen. Auch mein geliebter Strand wurde das letzte Mal besucht und natürlich das eine oder anderen Abschiedsbierchen und -Weinchen getrunken - unteranderem in der "Apothecary" an meinem letzten Abend - einem Weinrestaruant mit der Einrichtung nach Vorbild einer alten Apotheke! =)

Aber ich denke, auch hier lasse ich wieder am besten die Bilder sprechen! =)

Das war er dann auch schon – der letzte Blog aus meiner sechsmonatigen Wahlheimat Adelaide. Der nächste Blog kommt dann die nächsten Tage – dann auch mit den „Neuaustralier“ Papa (der noch einiges an Bräune nachzuholen hat, um als solcher durchgehen zu können) xD mit Berichten über unsere gemeinsamen Erlebnisse in Melbourne! =)

Übrigens, schraube ich die Regelmäßigkeit der Blogeinträge wieder auf Bangkok-Level hoch (sprich alle 2-3 Tage) – schließlich haben wir beide EINIGES vor, wovon (ab jetzt „wir“) euch natürlich ausführlich berichten werden, damit zu Weihnachten nicht zu allviel Zeit mit Erklärungen und Bildern verloren geht und mehr Zeit für das wirklich wichtige bleibt: Essen, Trinken und Geschenke in alteingesessener Gemeinschaft! ;)

 

Bis die Tage,

 

Tom und Jörg (Der „Neu-Australier“)

 

Ps: Nicht wundern, dass der Blog heute erst (wie gewohnt) zum Montag erscheint – ja, wir sind beide am Samstag schon nach Melbourne geflogen und ja, den Blogeintrag habe ich tatsächlich auch dann verfasst – nur die Veröffentlichung ist eben erst heute. Zuerst einmal, damit ihr nicht aus dem angewohnten Rhythmus kommt und zweitens, weil wir gestern Abend nach unnötig und unerfreulichen Zeitverzögerungen (Papa sah offensichtlich den Zöllnern zu verdächtig aus ;) ) den Abend dann mit dem einen oder anderen Bierchen beendet haben – aber ich denke, das sei uns verziehen, nach 6 monatigen Wiedersehen! ;)

 

Cheers! =)

 

Auf dieser Seite werden lediglich die 10 neuesten Blogeinträge angezeigt. Ältere Einträge können über das Archiv auf der rechten Seite dieses Blogs aufgerufen werden.